Aufbau des Curriculums
Das Curriculum „Essstörungen“ sieht insgesamt eine Qualifizierungsmaßnahme von 200 Stunden vor: Eine 150stündige Kursfortbildung (Themenblöcke 1-5) sowie eine 50stündige Supervisionsphase, in der Behandlungen begleitet werden sollen.
Bisherige Erfahrungen mit einer Aufteilung der Kursfortbildung in 5 Seminarblöcke zu je 30 Stunden sind sehr positiv.
Die Fortbildungsblöcke finden jeweils im Frühjahr und Herbst statt. Jeder Block ist einzeln buchbar. Vorrang haben jedoch Anmeldungen, die am gesamten Curriculum teilnehmen.
In der praktischen Phase sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Behandlungen von essgestörten Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen in 50 Supervisionsstunden vorstellen. Die Supervision geschieht nach Vereinbarung. Einzel- und Gruppensupervisionen sind möglich, es können auch Regionalgruppen gebildet werden.
Die Kursfortbildung wird mit einem Kolloquium abgeschlossen.
Themenblöcke und Stunden
Das Curriculum Essstörungen umfasst folgende fünf Blöcke, in denen praxisorientiert Kenntnisse in der Diagnostik und Behandlung von Essstörungen vermittelt werden.
-
Block 1: Grundlagen, Diagnostik und Einleitung der Behandlung
-
Block 2: Anorexia nervosa – Diagnose und Behandlung
-
Block 3: Bulimia nervosa – Diagnose und Behandlung
-
Block 4: Psychogene Essstörungen, im Besonderen die Binge Eating Störung, die mit Übergewicht und Adipositas einhergehen: Diagnose und Behandlung
-
Block 5: Leitlinien, Therapiemanuale, besondere Behandlungssettings und Prävention bei Essstörungen.
Jede Blockwoche umfasst 30 Unterrichtsstunden. Insgesamt werden 150 Unterrichtsstunden durchgeführt.
Hinzu kommen 150 Behandlungsstunden, die unter regelmäßiger Supervision (50 Stunden) durchgeführt werden.
